Air Berlin Fax-Aktion gegen die Abschiebung!

Wir rufen alle solidarischen Menschen dazu auf, Faxe und E-Mails an Air Berlin zu schicken und dort anzurufen, um die Firma aufzufordern, die Abschiebung des Asylum Rights Evolution Aktivisten nicht durchzuführen!

Air Berlin Fax
+49 30 3434 1509

Air Berlin wichtige E-Mail-Adressen:

abpresse@airberlin.com
yasmin.born@airberlin.com
internationalmedia@airberlin.com
jana.andresen@airberlin.com
kathrin.zirkel@airberlin.com
melanie.schyja@airberlin.com

sämtliche E-Mail-Adressen: http://www.airberlingroup.com/de/presse/ihre-ansprechpartner

Air Berlin Unternehmenssitz
+49 30 3434 1500
Air Berlin Info-Hotline +49 30 34343434


Fax- und Mailvorlage (bitte ganz unten euren eigenen Namen einfügen!):

EILT! SOFORT VORLEGEN!

An den Piloten und die Crew von Air Berlin des Fluges
AB 8082, 28.05.2014, 12:50 Uhr
von Berlin nach Madrid-Barajas
und die Flugsicherheit

Stornieren Sie dringend den Flug von Herrn Kaboré.
Er fliegt nicht freiwillig und hat angekündigt, sich zu wehren.

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit großer Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sie beabsichtigen, Herrn Abdoul Drammé Kaboré am 28.05.2014 um 12:50 Uhr mit dem Air Berlin Flug AB 8082 nach Spanien abzuschieben.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass diese Abschiebung gegen den ausdrücklichen Willen von Herrn Kaboré geschieht. Herr Kaboré hat in Gesprächen angekündigt, sich im Falle seiner Abschiebung mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Wehr zu setzen. So hat er uns gegenüber angekündigt, sich körperlich zu wehren und Umstehende und Fluggäste durch lautes Schreien und Protestieren auf seine Situation aufmerksam zu machen. Es besteht also ein ernsthaftes Gefahrenpotenzial für die Sicherheit an Bord. Neben der Gefährdung der Fluggäste besteht vor allem Gefahr für Leib und Leben von Herrn Kaboré. Wie Ihnen sicher bekannt ist, sind bei ähnlichen Abschiebungen schon Menschen verletzt worden oder gar ums Leben gekommen.
Herr Kaboré soll nach Spanien abgeschoben werden. Er kommt ursprünglich aus Burkina Faso und ist über Spanien nach Deutschland eingereist. Deshalb hat es Deutschland aufgrund der Dublin-Verträge bisher abgelehnt, seinen Asylantrag auch nur zu prüfen. Bei einer solchen Prüfung würde sich zeigen, dass Herr Kaboré schwerwiegende Gründe für seine Flucht hatte. Die aktuelle Situation in Spanien ist für Asylsuchende erbärmlich: Es gibt keinerlei Sozialleistungen. Eine Arbeit zu finden ist fast unmöglich, so dass die meisten Asylsuchenden auf der Straße landen. Herr Kaboré rechnet außerdem fest damit, aus Spanien umgehend nach Burkina Faso abgeschoben zu werden.

Wir fordern sie deshalb auf, den Flug von Herrn Kaboré umgehend zu stornieren. Air Berlin ist nicht dazu verpflichtet, einen Menschen gegen seinen ausdrücklichen Willen zu transportieren. Der Kapitän eines Fluges trägt die Verantwortung für die Sicherheit der Passagiere. Wir bitten Sie deshalb: Nehmen sie Kontakt zu Herrn Kaboré auf – er spricht Französisch – und lassen sie sich von ihm bestätigen, dass er keinesfalls zu fliegen wünscht und sich auch nicht mit Gewalt abschieben lassen wird.

Lassen sie sich nicht zum Gehilfen dieser unmenschlichen Abschiebung machen!

Freundliche Grüße
Freundinnen und Freunde von Abdoul Drammé Kaboré

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