Gegendarstellung zur Erklärung des Pfarrers Martin Germer gegenüber den Medien

Wir kritisieren die Presseerklärungen der Kirche, die uns kriminalisieren und als Lügner darstellen. Wir verurteilen diese Taten, wir wiederholen, dass der Pfarrer der Kirche uns damit gedroht hat, die Polizei zu rufen, und dass die Polizei kommen würde, um uns festzunehmen und ins Gefängnis zu stecken. Er hat uns Geld und Essen angeboten, aber wir haben abgelehnt, denn wir sind keine Bettler, wir sind auf die Kirche zugekommen für Schutz und wir werden bei unserer Haltung bleiben.

Am Montag hat uns der Pfarrer MARTIN GERMER ein Ultimatum gegeben, dass wir spätestens Donnerstag den Platz verlassen müssen, und es mit einer Fussball Aktion begründet. Unsere Anwesenheit hier ist bei den Behörden gemeldet, und wir haben eine unbestimmte Frist für unsere Aktionen gesetzt. Aber bis jetzt bleiben wir kooperativ, wir werden hier bleiben, bis unsere Forderungen erfüllt sind.

Die Kirche hat kein Recht, uns wegzuschicken, wir verlangen also von der Kirche, uns in Frieden zu lassen, wenn sie keinen positiven oder konkreten Vorschlag hat, um uns zu schützen. Wir sind bewusst und entschlossen, unseren Kampf fortzusetzen, trotz der Einschüchterungen und rassistischen Sprüchen gegen uns. Wir werden vereint bleiben bis zum letzten Sieg. Auch wenn dieser Kampf ewig dauern muss – wie unser Motto schon sagt: „Nous pas bouger“ („Wir nicht bewegen“).

Der Innenminister will die Asylrechte verschärfen (um Abschiebungen zu erleichtern). Wir protestieren gegen diesen Machtmissbrauch und gegen alle diskriminierenden Gesetze.

Wir werden uns von niemandem einschüchtern lassen.

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