6. Pressemitteilung

Wir sind jetzt seit 8 Tagen im Hungerstreik und seit 4 Tagen im trockenen Hungerstreik. Aber bis zum jetzigen Zeitpunkt ist keine zuständige Behörde gekommen, um mit uns zu verhandeln. Nur die Journalist_innen sind immer wieder vor Ort. Wir sind froh, dass sie kommen, aber es gibt ein häufiges Missverständnis: Asylum Rights Evolution ist eine selbstorganisierte Gruppe. Wir haben keinen Sprecher unter uns, und erst recht nicht unter den Unterstützer_innen. Wegen der Sprache übersetzen die Unterstützer_innen manchmal für die Journalist_innen. Aber sie sprechen nicht für uns, und sie treffen keine Entscheidungen für uns.

Im Moment sind wir sehr geschwächt. Wir haben Angst vor den Folgen, die auftreten können (Krankheiten oder Tod).

Die Polizei verbietet uns bestimmte Materialien, um uns gegen den Regen zu schützen. Außerdem gehen die rassistischen Aggressionen weiter.

Wir hoffen, dass uns in den nächsten zwei Tagen die Behörden zu Hilfe kommen.

Wir appellieren immer noch an die Zivilgesellschaft, uns weiterhin massiv zu unterstützen!

Asylum Rights Evolution

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