Update 23:30

Um 21:05 Uhr wurde ein Durststreikender aufgrund der fortschreitenden Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht. Die unterstützende Dolmetscherin wurde nicht mit in den Krankenwagen gelassen; ebenfalls wurde das Zielkrankenhaus nicht genannt. Erst durch beharren seitens der Unterstützenden und selbst der Polizei vor Ort, wurde das besagte Zielkrankenhaus ausfindig gemacht (Vivantes Klinikum Friedrichshain). Nachdem schon im Krankenwagen eine Identitätsfeststellung gefordert wurde und bereits mit einer polizeilichen Maßnahme (seitens der Sanitäter) gedroht wurde, wird dies in genau diesen Minuten umgesetzt im Krankenhaus. Die unterstützende Dolmetscherin wird nicht an den Durststreikenden gelassen und aktuell stehen zwei Polizeibeamte vor der Zimmertür des Aktivisten.

Mit einer ähnlichen Situation sehen sich zwei unterstützende Dolmetscherinnen aktuell auch in der Notaufnahme des St. Hedwig Krankenhauses konfrontiert.

Insgesamt wurden zwischen 21:05 und 21:20 Uhr 5 Durststreikende mit Nieren- und Magenschmerzen in Krankenhäuser eingeliefert – derweilen gibt es immer wieder Probleme mit alkoholisierten Menschen vor Ort des Streiks, sowie mit Passant_innen, die teils demonstrativ vor den Hunger- und Durststreikenden Essen und Trinken.

Daher braucht es dirngend Menschen die sich weiterhin für die Schutzschichten eintragen – ruft das Info-Telefon an und zeigt euch ganz praktisch vor Ort solidarisch!

Support-Struktur

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